..Onlineportal Michael Stolle..Michael FACEBOOK.com..Michael MySpace.com..Michael Twitter.com..Michael Youtube.com..Michael last.fm..Michael WeBlog

RUBRIK ::: ASTRONOMIE

GUESTBOOK..HELP..SITEMAP..UpDATE..WEBMASTER..ZENTRAL-FORUM

..INHALT.. ..NEWS.. ..FACEBOOK.. ..IMPRESSUM..

seit ©1998 powered by FreeFind

..Susann und Michael direkt schreiben!

UpDate: 11.01.2017

THEMEN>ASTRONOMIE

>GALAXIEN

.


WEB-PROJEKTE
MICHA's WELT
WELT DES WISSENS
MICHAs WELT
AUFKLÄRUNG
FRAUENARZTBESUCH
PAUL HARDCASTLE

.

ASTRONOMIE - Galaxien

.

Planeten.Sonne.Erde.Mond.Raumfahrt.Konstanten.Begriffe.Links

.


- Inselwelten im All -

Galaxie ngc4414

Was ist eine Galaxie?

Eine riesige Ansammlung von Sonnen (Sterne), ähnlich die der unseren. Alle dieser Sonnen sind in Galaxien vereint. Ihre Form kann unregelmässig oder spiralartig sein. Jede Galaxie enthält mehrere hundert Millionen bis hunderte Milliarden Sonnen.

Beispiele von Galaxien: sternwarte-halle.de images.google.de

GALAXIE ANDROMEDA

Die Galaxie M31

Die Andromeda erstreckt sich in RA von 22h 58min bis 2h 39min und in DEC von +21° 40' bis +53° 10'. Dabei wird sie von den Sternbildern Kassiopeia (Cassiopeia), Eidechse (Lacerta), Pegasus (Pegasus), Fische (Pisces), Dreieck (Triangulum) und Perseus (Perseus) umschlossen.

Das Sternbild kulminiert Mitte Oktober gegen Mitternacht.

Stellare Objekte

21 a And - Sirrah
ist ein bläulich-weisser Stern von 2,1m in 98 LJ Entfernung.
Der arabische Name leitet sich von Al Surrat al Faras (Pferdenabel) ab und bedeutet Nabel, er wird auch Alpheratz genannt. Von Ptolemäus wurde die Bezeichnung Al Ras al Mar'ah as Musalsalah, "Kopf der angeketteten Frau", übernommen.

43 b And - Mirrach
ist ein roter Riese von 2,1m in 200 LJ Entfernung. Der arabische Name bedeutet Gürtel.

57 g And - Alamak
oder Almach ist ein Dreifachstern in 370 LJ Entfernung. Die beiden helleren Komponenten sind gelblich (2,2m) und blau (4,9m) mit einer Distanz von 9,6". Der schwächere von beiden wird von einem blauen Stern von 6,0m begleitet, der aber erst in Teleskopen ab 220 mm Öffnung erkannt werden kann. Der arabische Name bedeutet Wüstenluchs.

31 d And
ist ein orangefarbener Riese von 3,3m in 102 Lj Entfernung.

16 l And
ist ein halbregelmässig veränderlicher Stern in 83 Lj Entfernung. Er schwankt in 54 bis 56 Tagen zwischen 3,7m und 4,0m.

37 m And
ist ein weisser Stern von 3,9m in 140 Lj Entfernung.

29 p And
ist ein bläulich-weisser Doppelstern von 4,4m in 390 Lj Entfernung, dessen Begleiter (8,7m) bereits in kleinen Teleskopen zu sehen ist.

56 And
ist ein optisches Doppelsternpaar von 5,7m und 5,9m (Distanz: 201") in 320 bzw. 900 Lj Entfernung. Es steht nahe von NGC 752.

59 And
ist ein Doppelstern von 6,1m und 6,8m (Distanz: 16,7") in 300 Lj Entfernung.

Deep Sky

M 31 (NGC 224)
ist der bekannte Andromeda-Nebel, eine unserer Nachbargalaxien, die 3 Millionen Lichtjahren entfernt liegt und 4,0m hell ist. Sie erscheint bereits mit blossem Auge als milchiger Fleck und wird im Fernglas wesentlich eindrucksvoller. Die wahre Grösse und Schönheit offenbart sich aber erst in langbelichteten Aufnahmen. M 31 wird von zwei kleineren Galaxien begleitet, M 32 (NGC 221, 8,5m, 3 Millionen LJ) und M 110 (NGC 205, 8,5m, 3 Millionen LJ).

NGC 752
ist ein lockerer offener Sternhaufen mit circa 100 Sternen in 1.500 LJ Entfernung, der im Fernglas schön aufgelöst erscheint. Er erscheint 6,0m hell.

NGC 891
ist eine Galaxie von 10,5m in 40 Millionen Lj Entfernung, deren Kantenlage im Teleskop gut zu erkennen ist.

NGC 7662
ist einer der hellsten planetarischen Nebel und ein leichtes Objekt für kleine Teleskope. Bei schwacher Vergrösserung erscheint er als bläulich-grünes Sternchen von 8,5m, welches ab 100facher Vergrösserung seine elliptische Form offenbart. Grössere Teleskope zeigen einen dunklen Kern, der Zentralstern ist aber schwer zu erkennen. NGC 7662 wird auch blauer Schneeball genannt und ist 4.000 Lj entfernt.

Mythologie

Andromeda wurde auf Anraten des Orakels von Ammon nackt an einen Felsen an der Küste nahe der Stadt Ioppa im antiken Palästina gekettet, um dem Meeresungeheuer Ketos (Cetus, Walfisch) geopfert zu werden. Dies wurde nötig, um drohendes Unheil fernzuhalten.

Perseus (Perseus), ein sterblicher Sohn von Zeus, hatte zuvor der Gorgone Medusa das Haupt abgeschlagen, als er auf dem Heimweg Andromeda in ihrer misslichen Lage erblickte. In manchen Erzählungen trug er die geflügelten Sandalen der Athene, in anderen ritt er das geflügelte Pferd Pegasus (Pegasus). Er bot sich an, die Prinzessin zu retten, wenn er dafür ihre Hand erhielte. König Kepheus (Cepheus) war damit einverstanden. Perseus täuschte das Ungeheuer mit seinem Schatten und tötete es mit einer Sichel oder liess es in das Antlitz der Medusa schauen, woraufhin das Ungeheuer versteinert wurde.

Neben diesem griechischen Mythos gibt es noch eine dunklere, rätselhaftere Deutung dieses Sternbildes. Den Hinweis gibt der Name Andromeda, "Beherrscherin der Männer". Laut Manilius (röm. Dichter, 1. Jhd. n. Chr.) "wurde der Bezwinger der Gorgone Medusa von Andromedas Anblick bezwungen". Möglicherweise war sie gar nicht passiv und unschuldig, sondern war mit Aphrodite, der Verkörperung weiblicher Lust, zu vergleichen. Das würde zu den mesopotamischen Ursprüngen der Andromeda-Legende passen. Dort war das Sternbild Astarte (babyl. Ischtar), der ägyptischen Göttin der Liebe und des Krieges, gewidmet. In Bildern wurde Astarte Meeresgöttin dargestellt, die in vielen Tempeln entlang der palästinischen Küste verehrt wurde, an der Andromeda geopfert werden sollte.

Griechische Mythologie NASA

Eine Photo der Andromeda Galaxie findet sich bei DelMarCompany


14 Milliarden Jahre von uns entfernt

Der Quasar SDSS 1044-0125 ist das am weitesten von der Erde entfernte Himmelsobjekt, das Menschen je gesehen haben. Entdeckt wurde er von Astronomen vom Sloan Digital Sky Survey-Projekts mithilfe des Keck Telescope auf Hawaii.

Bis zur Erde war das Licht des Quasars bereits 14 Milliarden Jahre lang unterwegs. Diese Entfernung lässt sich anhand des so genannten "Redshift", des Rot-Spektrums im Licht des Quasars, ermitteln. Denn je länger Licht im Weltall unterwegs ist, desto stärker verschiebt sich sein Farbspektrum ins Rötliche. Im Falle des aufgenommenen Quasars beträgt die Rotverschiebung 580 Prozent. Das bedeutet, dass das Licht auf dem Bild entstanden sein muss, als unser rund 15 Milliarden Jahre altes Universum gerade erst eine Milliarde Jahre alt war.

In den sechziger Jahren wurde der erste Quasar entdeckt. Bis jetzt hat man schon mehrere Tausend von ihnen ausmachen können. Quasare, so Thomas Gill von der Volkssternwarte München, gelten als exotische Formen von Galaxien. Da die Licht- und Radiowellen der Quasare schon überaus weite Strecken zurückgelegt hätten und deshalb auch Milliarden von Jahren alt seien, sei es bisher aber nicht möglich gewesen, Aufbau und Entstehung dieser Himmelsobjekte genau zu erklären.

Erklärungsversuche gibt es natürlich trotzdem. Die gängigste Theorie besagt, dass sich im Zentrum der Quasare ein Schwarzes Loch befindet, das durch seine grosse Anziehungskraft ganze Sonnensysteme verschlingt und dabei riesige Mengen an Licht und Energie ausstrahlt. Man glaubt allerdings nicht, dass zum jetzigen Zeitpunkt noch Quasare im Universum existieren können. Die Beobachtung der weit entfernten Himmelskörper ist damit also immer auch ein Blick in die Vergangenheit unseres Weltalls. (Stand: 2001)


LINKS
Andromeda Galaxie: astroinfo.ch/clubs/ago/volume3/page7/andromed.html
Lexikon der Astronomie: gwdg.de/~unolte/AVG/lexikon/lexikon.html
Quasare: gwdg.de/~unolte/AVG/lexikon/Weltall/Quasare.html
Galaxien: maa.agleia.de/Messier/D/
Milchstrasse: astronomia.de/galaxis.htm

NICHTKOMMERZIELLER WEBAUFTRITT VON GOMICHA.de - LEIPZIG - NÜRNBERG

.

.