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RUBRIK ::: NS-FORSCHUNG

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UpDate: 11.01.2017

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>KONZENTRATIONS- und VERNICHTUNGSLAGER

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KONZENTRATIONS- und VERNICHTUNGSLAGER
AUSCHWITZ 1940-1945
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Das grösste der Vernichtungslager (VL) während der Hitler-Diktatur
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1940 Auschwitz I (Oswiecim)
1941 Auschwitz II (Birkenau)
1942 Auschwitz III (Monowitz) mit ca. 45 Nebenlager
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"Immer wenn ich Dokumentationen zu den Vernichtungslagern der Nazis im Fernsehen sehe friert es mich. Leichenberge, Brillen, Koffer, Bekleidung und streichholzdünn gewordenen menschlichen Kreaturen lassen nur einen Hauch dessen ahnen, was jeden einzelnen Schicksal zugestossen ist. Hitler, Millionen Deutsche und viele andere Antisemiten in der ganzen Welt haben etwas auf dem Gewissen, das bis heute noch wirkt: Ein Gefühl der Gleichgültigkeit. Manche sagen >Es war ja Krieg<. Menschen vergessen leicht!" (Michael Stolle, 03.07.2006)

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Zahlen des Schreckens
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- Ab Oktober 1939 wurden polnische Juden zur Zwangsarbeit gezwungen
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- 14. Juni 1940 kamen die ersten politischen Häftlinge in das Stammlager Auschwitz - 728 Polen aus Tarnow
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- März 1941 SS-Chef Heinrich Himmler besucht das erste Mal KZ-Auschwitz
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- August 1941 erste Vergasung von Menschen in Deutschland - 570 Männer
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- Die ersten Juden die in das KZ/VL kamen waren aus Frankreich (Anmerkung: am 16.07.1942 wurden die ersten Pariser Juden "verhaftet")
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- 1942 Block  11 - Das Todeshaus von Auschwitz in dem zuerst sowj. Gefangene umgebracht wurden
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- Juli 1942 Heinrich Himmler besucht zum zweite Mal das KZ/VL
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- 4.100 Kinder aus Paris-Drancy kamen im August 1942 nach 2 Tagen an
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- Mai 1943 kam der SS-"Arzt" Joseph Mengele nach Auschwitz
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- 04.10.1943 Tagung hoher SS-Offiziere in Posen (geheime Rede Heinrich Himmlers)
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- SS-Rottenführer Oskar Gröning bereut bis heute nichts von dem, was er in Auschwitz getan hat (Diebstahl, Korruption, Morde)
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- 170 weibliche SS-Aufseherinnen
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- 45 Aussenlager
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- 1.100.000 Menschen vergast, verhungert, todprügelt
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- 7.000 Häftlinge, teils schwer erkrankt, waren bis zur Befreiung zurückgelassen worden
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- 5.000-8.000 Auschwitz-Überlebende
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- 95% der dänischen Juden konnten sich retten (Flucht nach Schweden)
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Das Vernichtungslager in Oświęcim war 5 Jahre lang die Hölle!
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(MSto., 27.01.2005) Die Welt wusste seit 1943 von der Massenvernichtung der Nazis an den Juden und anderer Gegner. "Gott war damals nicht da". Dieser Gedanke höre ich vielfach von den Überlebenden die aus der Hölle zurückkamen.

Nichts wurde unternommen, um die Todestransporte aufzuhalten. Manchmal haben Partisanen Zuggleise gesprengt. Die Alliierten hätten die Möglichkeiten zwischen 1944 und April 1945 gehabt aktiv etwas zu unternehmen. Ohne die Züge, u.a. der Deutschen Reichsbahn, wäre es unmöglich gewesen die Vernichtungslager so zu beliefern.

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Photo: Mai 1993, ©www.gomicha.de

Erhaltene Verbrennungsöfen belegen den Massenmord im Stammlager I des ehm. KZ-Auschwitz.
Nach Schätzungen wurden allein bis zu 1,1 Millionen Menschen in Auschwitz getötet.
 

Aktuell ist die politische und strafrechtliche Auseinandersetzung mit Hitlergesinnungs-Parteien wie der NPD und andere naZionalistischen Organisationen wie REP/DVU. Die Entlarvung ihrer "Auschwitzlüge" muss in den Schulen deutlich gemacht werden.

NPD-Aufmärsche wie am 08. Mai 2005 entbehren jeglicher freiheitlicher demokratischer Grundordnung in Deutschland.

Erst wenn die Bevölkerung massiv bereit ist diese Verbrecher davon zu jagen, wird man in der Welt den Deutschen Glauben schenken können und keinen Antisemitismus üben. Die Politik allein, kann diese Bereitschaft nicht abdecken.

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(MSto., 26.01.2005, update 04.09.2010) Viele 60. Jahrestage werden 2OO5 begangen. Der 27. Januar 2005 ist es wohl eines der schmerzvollsten Gedenktage.  Nicht für 90% der damaligen Deutschen, denn sie waren die (Mit)Täter. Mittäter in der Unterstützung derer, die aus Österreich kommend und in München beginnend den Staatsterror unterstützten.

Die Zeit des Hitler-Staates zw. 1933-1945 war für alle Verfolgte in Europa, vor allem für jüdische Bürger der Höhepunkt des Antisemitismus und am Ende gar die psychische Vernichtung von Kindern, Frauen und Männern. 1942 wurde auf der so genannten Wannsee-Konferenz in Berlin der Massenmord formal besiegelt.

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Das Vernichtungs- und Konzentrationslager Auschwitz I bis III (Oświęcim) im Süden Polens, ist eines der heutigen Mahn- und Gedenkstätten die dort jährlich 500.000 Besucher "anziehen". Die meisten Besucher sind Schulklassen, die den Ausflug allerdings oft als Pflichtprogramm verstehen. Jahrelang dauerte es, das ehemalige KZ-Überlebende in ihre Hölle zurück kamen.

Menschen, die damals nicht in einem Nazi-KZ gefangen waren, können sich nicht das Grauen vorstellen. Jede Stunde war wie ein ganzer Tag, immer  lauerte der Tod.  Der Inbegriff des Schreckens war die SS.

SS-Männer wie u.a. Obersturmbahnführer Rudolf Höß (*1900 - †1947, zweiter Lagerkommandant von Auschwitz I-III Mai bis Juli 1944), haben aus eigenen Antrieb, Befehl und ihrer Gesinnung den Massenmord gefördert und aktiv durchgeführt. Gut das man nach dem Ende des Krieges sofort mit der Fahndung nach Kriegverbrecher begann. Die Alliierten straften richtig. Doch 80% der Täter wurden nie gefasst bzw. verurteilt.

Die gefällten Todesurteile und langen Haftstrafen für die Kriegsverbrecher und KZ-Mörder zwischen 1945 bis 1962 waren richtig, denn diese Nazi-Verbrecher hatten keine Menschenwürde zu beanspruchen. Sie sind für immer geächtet und verachtet!

"GO†† WAR NICHT AN DIESEM PLATZ"


Seit dem 25.04.1985 steht die "Auschwitzlüge" in Deutschland unter Strafe!


BUCHTIPP
Zum Onlineshop amazon.deRaul Hilberg
Die Vernichtung der europäischen Juden‎
Verlag:
Fischer Taschenbuch Verlag
Jahr: seit 1961 / 1982 deutsche Erstausgabe

Drei Bände, 1.351 Seiten

Raul Hilberg - Autor & Historiker
* 02.06.1926 [Wien, ÖS] - †04.08.2007 [Williston, Vermont, USA]


Meine Reise 1993 nach Polen und  2005 der Besuch des Holocaust-Mahnmal in Berlin

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Am 14.05.1993 war ich privat in Oświęcim, 1939 von den Nazis umbenannt in Auschwitz. Düster sieht das Mitte 1940 errichtete Stammlager (I) aus, wenige 100 Meter von der Stadt Oświęcim entfernt ist. Dort ist ein Dokumentationszentrum mit Kinosaal zu besichtigen. Aber viel interessanter und erschreckender fand ich das Lager selbst. Den dunkelgrauen Backsteinhäusern merkt man den bedrückenden Zustand noch heute an.

Michael in Berlin auf dem Gelände des Dokumentationszentrum

mehr Informationen und Photos zum Mahnmal

Ab Mitte der achtziger Jahre las ich die ersten Bücher zu Stalin, Militärliteratur (NVA, Rote Armee) und über den Zweiten Weltkrieg. Oft aus der Sichtweise des antifaschistischen Kampfes geschrieben, nahmen diese Bücher selten Anteil am Holocaust.

Seit 1993 beschäftige ich mich intensiv mit der Geschichte, den Ursachen des Nationalsozialismus damals und heute, der Täter, der Opfer und den Zusammenhängen in der Zeitgeschichte von 1870-1946 in Deutschland. Hitler + seine Helfer

Ich bin kein religiös gläubiger Mensch. Ich bin Realist. Dennoch bin ich gefühlsmässig von allen Religionen dieser Welt der jüdischen Glaubensgemeinschaft menschlich verbunden. Mich bewegt die Geschichte der Juden seit Beginn ihrer Existenz.

Ich, der keinen Krieg und keine Verfolgung erfahren hat, beruhe meine Sicht auf die Anteilnahme der Schicksale dieser Glaubensgemeinschaft, die wie keine Andere, einen so hohen Preis für verblendete und rassistische Gewalt die von Deutschland zwischen 1933-1945 ausging.

Der Davidstern, das neuzeitliche Symbol des Judentums und des jüdischen VolkesJuden in ihrer Geschichte waren und sind sehr oft nur geduldet. Sie trugen überwiegend zum Wohl der Städte und Gemeinden in denen sie lebten und leben bei. Der Antisemitismus z.B. in Deutschland, war über Jahrhunderte, ist bis heute verbreitet. Vorurteile gegen Juden sind oft Tagesgespräch. Dabei gab es z.B. 1933 gerade einmal 500.000 Menschen jüdischen Glaubens im ehemaligen "Grossdeutschen Reich". Von Juden ging niemals Gefahr aus. Sie waren immer Teil von Vertreibung und trugen für die Herrschenden die Schuld, für deren Versagen. Man brauchte oft einen "Sündenbock".

Noch heutige Vorurteile speisen die Gespräche über Juden: Sie seinen alle sehr reich, wären zu geschäftstüchtig und sie wären überall vertreten. DAS sind andere auch und mehr!

In der jüdischen Religion, eine lebensfrohe Gemeinschaft, so habe ich es heute verstanden, ist Gewalt und Rache ein Fremdwort. Ich erkenne Israel als Staat an. Ich verurteile aber die politische und militärische Gewalt zwischen den Palästinensern und Israelis entschieden.

Da es bis heute noch NS-Täter gibt, haben Rechtsstaaten wie Deutschland die Pflicht, diesen NS-Verbrechern die Freiheit zu entziehen. Dazu gehören auch alle, die die Auschwitzlüge teilen.

Die neue jiddische Synagoge in Mainz (Hessen) wurde am 04.09.2010 wieder eröffnet. Ein weiterer Schritt für ein normales Miteinander und Vertrauen. Miteinander Reden und voneinander Wissen.

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Wenn Sie Fragen haben oder Kontakt wünschen Schreiben Sie Michael!
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