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UpDate: 11.01.2017

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>Rinderseuche BSE

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RINDERSEUCHE BSE

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BSE = Bovine Spongiforme Enzephalopathie ; bis 2000 gab es kein Heilmittel ; BSE ist eine seltene Erkrankung des Gehirns im Alter, die von Prionen (Eiweissmolekülen) ausgelöst wird. Nach einer langen Inkubationszeit werden Neuronen (Nervenzellen) im Hirngewebe zerstört, die u.a. zu Gedächtnisstörungen, Verwirrtheit oder Krampfanfällen führen. Durch die Einnahme von infizierten Innereien wie Hirn oder nicht richtig entfernten Hirngewebe vom übrigen Fleisch, gelangen diese Prionen über Nahrungskette in den menschlichen Körper. Die Rinder sterben ebenfalls qualvoll. Der Mensch ist selbst Schuld und trägt die Verantwortung für diese Situation!

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JAHR

EREIGNIS

1920

Die Neurologen Hans-Georg Creutzfeldt (*1885 - †1964) und Alfons Jakob (*1884 - †1931) beschreiben erstmals die später nach ihnen benannte tödliche Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) des menschlichen Gehirns.

1961

Die Schafskrankheit Scrapie lässt sich durch Futter auf Schafe und Ziegen übertragen.

1974

In Grossbritannien erkrankten rund 100.000 Schafe an der Traberkrankheit (Scrapie). Die Kadaver werden zu Tiermehl verarbeitet. Das Tiermehl, das an Rinder verfüttert wird, enthält die krankmachenden Scrapie-Prionen (Eiweisse).

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Der Rinderwahnsinn BSE hat zunächst in England für Furore gesorgt. In Grossbritannien war die Krankheit erstmals 1986 nachgewiesen worden. Deutschland, das "british beef" vier Jahre lang vom Markt verbannte, galt bis Mitte November letzten Jahres als BSE-frei. Dann bestätigten Behörden am 24.11.2001, dass ein 1996 in Schleswig-Holstein geborenes Rind an der Seuche erkrankt war.

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. Entwicklung der Rinderseuche
1986

Die Rinderseuche BSE (Bovine Spongiforme Enzephalopathie) wird erstmals in Grossbritannien entdeckt. Die degenerative Hirnerkrankung ähnelt Scrapie. Bis Ende 1987 werden mehr als 440 Fälle gezählt.

1988

Grossbritannien führt die Meldepflicht für BSE ein und ordnet die Tötung und Vernichtung von erkrankten Rindern oder dem Verdacht auf Rinderwahnsinn an. London verbietet die Verfütterung von Tiermehl an Wiederkäuer. Das Verbot wird kaum eingehalten, Ausfuhren werden nicht kontrolliert.

Im Oktober 1988 wird die Übertragung von BSE auf Mäuse wissenschaftlich bewiesen. BSE kann also die Artenschranke überwinden.

1989

Deutschland stoppt den Import britischen Tiermehls. Die Europäische Union (EU) untersagt den Import lebender britischer Rinder, die vor Juli 1988 geboren wurden. In England entdeckt der Neuropathologe Robert Perry, dass BSE auch auf den Menschen übertragbar ist.

. Verbreitung von BSE
1990

Die EU verhängt ein Exportverbot für britische Rinder, die älter als sechs Monate alt sind.

1992

Aus Deutschland wird der erste BSE-Fall gemeldet. In England, wo die Seuche ihren Höhepunkt erreicht, entwickelt der Mikrobiologe Harash Narang den ersten BSE-Test, der bei Rindern auch ohne bestehende Symptome, eine Erkrankung erkennt. 1992 sterben in England 37.280 Rinder an BSE.

1994 Die EU verhängt ein Importverbot für britisches Rindfleisch.
1995

Eine neue Variante der Creutzfeldt-Jakob-Krankheit wird in Grossbritannien entdeckt. Das erste Todesopfer: der erst 19-jährige Stephen Churchill. In Deutschland beschliesst der Bundesrat gegen den Protest des damaligen Bundesgesundheitsministers Horst Seehofer ein totales Importverbot für britische Rinder.

1996

20. März: Die britische Regierung gesteht ein, dass vom Rinderwahnsinn Gesundheitsgefahren für den Menschen ausgehen.
27. März: Die EU verhängt ein weltweites Exportverbot für britische Rinder und Rinderprodukte.

1997

03.Juli: Die EU deckt den illegalen Export von 1.600 Tonnen Rindfleisch aus Grossbritannien auf.
26. September: Britische Forscher erbringen den Beweis: die neue Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (nCJK) ist die humane Form des Rinderwahnsinns BSE.

1998

23. April: Einführung von BSE-Schnelltests durch die EU.
25. November:
Die EU hebt das Exportverbot auf, nur Deutschland votiert dagegen.

1999

Deutschland nennt Bedingungen für die Aufhebung des Embargos gegen britisches Rindfleisch: Etikettierung und BSE-Tests.

. Der Ausbruch von BSE in Deutschland
2000

 

 

 

 

 

 

 

 

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2000

17. März: Der Bundesrat beschliesst ein Ende des Einfuhrverbots.

21. November: Die EU beschliesst: keine nationalen Alleingänge. Die Landwirtschaftsminister einigen sich auf flächendeckende BSE-Schnelltests ab Januar 2001. Alle verendeten und notgetöteten Rinder im Alter von mehr als 30 Monaten sollen auf BSE getestet werden.

24. November: Erster Alarm nach zwei BSE-Meldungen. Bei einem Rind aus Schleswig-Holstein bestätigt sich der Verdacht. Ein auf den Azoren positiv getestetes Tier kommt nicht - wie zunächst behauptet - aus Sachsen-Anhalt. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) verlangt ein sofortiges Verbot der Verfütterung von Tiermehl, das als ein Überträger von BSE gilt. Das Agrarministerium schlägt eine Eilverordnung vor. Aus den Ländern wird ein Importverbot von britischem Fleisch gefordert.

25. November: Ein Bund-Länder-Krisenstab schlägt eine Eilverordnung über ein generelles Fütterungsverbot für Tiermehl vor.

26. November: EU-Kommissar David Byrne wirft der Bundesregierung vor, bis vor kurzem wichtige Massnahmen blockiert zu haben.

27. November: Die Futtermittelindustrie erklärt sich nach Gesprächen mit dem Landwirtschaftsministerium zum sofortigen Verzicht auf Auslieferung und Export von Tiermehl bereit.

28. November: Die rot-grüne Koalition will das Tiermehl-Verbot per Gesetz regeln. Mehrere Landeskabinette beschliessen den Ausbau von Labors für BSE-Schnelltests. Umweltverbände fordern eine radikale Abkehr von der industriellen Massentierhaltung.

29. November: Deutsche Wissenschaftler vermuten, dass der BSE-Erreger auch über Böden und Weiden übertragen werden könnte.

01. Dezember: Nach dem Bundestag stimmt der Bundesrat dem Eilgesetz für ein generelles Tiermehlverbot zu. Die Länderkammer fordert eine massgebliche Beteiligung von Bund und EU an den Folgekosten. Gesundheitsministerin Andrea Fischer schreibt in einer Dringlichkeitsverordnung Pflichttests an allen getöteten Rindern über 30 Monaten vor.

02. Dezember: Das deutsche Tiermehlverbot tritt in Kraft.

04. Dezember: Deutschem und französischem Vorbild folgend beschliesst der Rat der EU-Agrarminister ein auf ein halbes Jahr befristetes EU-weites Tiermehl-Verbot ab 01.01.2001.

06. Dezember: Die verbindlichen BSE-Tests laufen an.

14. Dezember: Bund und Länder setzen Arbeitsgruppe ein, die bis Ende Januar Lösungen für die umstrittene Kostenaufteilung zur Bewältigung der BSE-Krise vorlegen soll.

17. Dezember: Erster BSE-Fall in Bayern bestätigt. Die 1995 geborene Kuh aus Sulzberg im Oberallgäu stammte aus einem Familienbetrieb.

20. Dezember: Der erste Fall, bei dem BSE möglicherweise bei einem lebenden Rind offen zum Ausbruch kam, wird bekannt. Die Kuh wurde vor sechseinhalb Jahren in Rottenbuch in Oberbayern geboren.

21. Dezember: Die Zahl der bestätigten BSE-Fälle aus deutschen Betrieben steigt auf fünf.

28. Dezember: Erster BSE-Fall in Niedersachsen. Die vier Jahre alte Kuh aus einem Betrieb in Nortrup bei Bersenbrück im Landkreis Osnabrück war am 20. Dezember notgetötet worden.

29. Dezember: Sachsen-Anhalt führt als erstes Bundesland eine Gen-Datenbank für Rinder ein. Schröder beauftragt die Präsidentin des Bundesrechnungshofs, Hedda von Wedel, mit einer Schwachstellenanalyse zur BSE-Krise. Landwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke fordert von Futtermittelherstellern freiwillige Angaben über die Zusammensetzung der Produkte.

   
   
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02. Januar: Lebensmittelkontrolleure fahnden in Supermärkten nach falsch deklarierter Wurst, die entgegen den Angaben auf dem Etikett doch Rindfleisch enthält.

03. Januar: Schröder lehnt personelle Konsequenzen aus der BSE-Krise ab. Streit um Zuständigkeit für den Verbraucherschutz. Tierschützer protestieren gegen die Tötung ganzer Herden bei einem BSE-Fall.

04. Januar: Gesundheitsministerin Fischer will BSE-Schnelltests auf jüngere Schlachtrinder ausweiten und die Altersgrenze auf 24 Monate senken. Ein Konzeptpapier der Staatssekretäre des Landwirtschafts- und des Gesundheitsministeriums wird bekannt, das eine radikale Hinwendung zum ökologischen Landbau fordert.

05. Januar:
Sondersitzung der Bundestagsausschüsse Landwirtschaft und Gesundheit. Landwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke legt ein Acht-Punkte-Programm zum Umbau der Landwirtschaft vor. Es bliebt hinter dem Papier seines eigenen Staatssekretärs Martin Wille zurück.

09. Januar:
In Deutschland gibt es die ersten politischen Opfer der BSE-Krise: Gesundheitsministerin Andrea Fischer (Grüne) und Landwirtschaftsminister Karl-Heinz Funke (SPD) treten zurück. 10 BSE-Fälle sind bislang amtlich bestätigt.

10. Januar
Nach dem Doppel-Rücktritt wird aus dem bisherigen Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Forsten (BMLF) das neustrukturierte Bundesministerium für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft. Erste deutsche 'Verbraucherschutzministerin' (Lobbyistin der Industrie) wird die Grünen-Parteivorsitzende Renate Künast.

12. Januar
Die Bundesregierung bereitet ungeachtet von Bauernprotesten ein Gesetz für die Tötung von ganzen Rinderbeständen bei einem BSE-Fall vor. Die EU will 2 Millionen Rinder töten lassen (Deutschland: 400.000), um die Marktpreise zu stabilisieren. In Deutschland wird der 12 BSE-Fall bekannt.

13. Januar
In Schleswig-Holstein wurden erstmals zwei BSE-Fälle in einem Bestand nachgewiesen. EU-Verbraucherschutzkommissar David Byrne befürchtet, dass die Rinderseuche in Deutschland Ausmasze wie in Grossbritannien annehmen könnte.

14. Januar
Bundeskanzler Gerhard Schröder kündigt an, die Tötung ganzer Herden werde von der Regierung überprüft.

15. Januar
Bayern schafft als erstes Bundesland ein reines Verbraucherschutzministerium. Das Ministeramt übernimmt der Münchener Universitätsdirektor Wolfgang Hermann.

16. Januar
Das Bundesamt für Fleischforschung prognostiziert für das Jahr 2001 bis zu 500 BSE-Fälle.

19. Januar
Die neue Verbraucherschutzministerin kündigt auf der Grünen Woche in Berlin ein BSE-Sofortprogramm an. Für Bio-Produkte soll es in Zukunft zwei Gütesiegel geben. Künast rechnet mit mehr als 500 BSE Fällen für das laufende Jahr. In Deutschland gibt es 16 BSE-Fälle.

20. Januar
In Bayern hat erstmals ein Schnelltest nicht angeschlagen.

23. Januar
Nach einem BSE-Verdachtsfall steht in Sachsen-Anhalt erstmals eine Rinder-Grossherde vor der Vernichtung. Das Agrarministerium in Magdeburg prüft, ob alle 950 Tiere des Hofes im Landkreis Merseburg-Querfurt getötet werden müssen.

24. Januar
In Bayern wird ein neuer Skandal aufgedeckt: Tierärzte aus Niederbayern stehen im Verdacht, Hunderten von Schweinemästern illegal Arzneimittel verkauft zu haben, darunter Hormone, Impfstoffe und Antibiotika. Diese wurden dem Futter der Tiere beigemischt.

25. Januar
Rinderdarm wird von der Europäischen Union als BSE-Risikomaterial eingestuft. Thüringen hatte am 18. Januar als erstes Bundesland ein Verbot erlassen. Mittlerweile sind Hessen, Baden-Württemberg, Brandenburg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Berlin gefolgt.

Das Bundesgesundheitsministerium fordert, die Verwendung von Rinderteilen mit Infektionsrisiko in der Arzneimittelherstellung zu verbieten. Die hessische Sozialministerin Marlies Mosiek-Urbahn (CDU) will die gesamte Wirbelsäule der Rinder als Risikomaterial einzustufen und Innereien wie Herz und Lunge generell von der Verarbeitung ausschliessen.

Der baden-württembergische Ministerpräsident Erwin Teufel (CDU) hat unterdessen eine Ausdehnung der BSE-Tests auf Schafe angekündigt.

Bayerns Sozialministerin Barbara Stamm zieht Konsequenzen aus den Vorwürfen in der BSE-Krise und dem Schweinemast-Skandal und tritt zurück. Christa Stewens (CSU) wird ihre Nachfolgerin.

26. Januar
Nach einer Schätzung einer Bund-Länder-Expertengruppe könnte die Rinderseuche den deutschen Steuerzahler rund 1,6 Mrd. DM kosten. In Sachsen-Anhalt kommt es erstmals zur Massentötungen in einem Grossbetrieb. Über 1.000 Rinder werden getötet. Derzeit sind 19 BSE-Fälle bundesweit aufgedeckt.

27. Januar
Erster Fall in Brandenburg und Nordrhein-Westfalen bestätigt. Ministerin Künast senkt die Altersgrenze für die BSE-Pflichttests bei Rindern von 30 auf 24 Monate und unterbietet damit auch die EU-Regelungen. Unterdessen wird geprüft, ob Haustiere ebenfalls durch Futter an Creutzfeld-Jakob erkranken können. Die Zahl infizierter Rinder erhöht sich auf 24.

28. Januar
Massentötungen führen zu Massenprotesten: In Mücheln (Sachsen-Anhalt) protestieren Bauern vergebens gegen die angeordnete Tötung von 1.000 Rindern.

29. Januar
Auch in Schleswig-Holstein gehen die Landwirte auf die Strasse. Trotz BSE-Krise zieht die Agrar- und Ernährungsmesse "Grüne Woche" positiv Bilanz. Renate Künast fordert in Brüssel die EU zum verschärften Handeln gegen die Rinderseuche auf. In Deutschland steigt die Zahl der anstehenden Massentötungen auf 400.000.

31. Januar
Durch den in Brandenburg bestätigten Verdachtsfall werden 449 Rinder zum Schlachter geführt. Die Zahl der offiziell infizierten Rinder steigt somit auf 25 an.

02. Februar
Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten appelliert an die Bundesregierung, die Rinder nicht in der geplanten Grössenordnung zu vernichten. "Es ist unsinnig, Fleisch und Häute von Tieren beseitigen zu wollen, während rund 50.000 Tonnen nicht auf BSE getesteten Rindfleischs unverkäuflich in deutschen Kühlhäusern lagerten", so ein Sprecher.

03. Februar
Die Grünen planen die Einführung eines "Qualitätspfennigs" für Fleisch- und Wurstwaren, um die enormen Kosten der Krise aufzufangen. EU-Agrarkommissar Franz Fischler sieht "keine Alternative" zur Vernichtung von rund zwei Millionen Rindern in ganz Europa. Der Deutsche Tierschutzbund will die Bundesregierung wegen den Massentötungen verklagen.

04. Februar
Verbraucherschutzministerin Renate Künast, Grüne-Chef Fritz Kuhn und Bundesfinanzminister Hans Eichel (SPD) sprachen sich gegen den Vorschlag aus, den Bürger für höhere Fleischqualität finanziell zu belasten.

06. Februar
Rund 10.000 Bauern haben sich in Münster mit ihren Angehörigen auf Traktoren zu einer Großdemonstration eingefunden, um auf ihre verzweifelte Situation in der BSE-Krise aufmerksam zu machen.

07. Februar
Das Bundesministerium hat strenge Schutzauflagen für Beschäftigte in den Tötungshöfen erlassen. Die Arbeitnehmer müssen künftig Gesichtsschutz und Handschuhe bei der Arbeit tragen. Noch ist unklar, ob eine BSE-Infektion auch bei derartiger Tätigkeit möglich ist.

08. Februar
Überall in Deutschland deckt das Veterinäramt Fälle auf, wo falsch deklarierte Wurst in den Supermarktregalen zu finden ist. Das bedeutet, dass zum Teil reine Schweine-, Geflügel- und Putenwurst auch Anteile von Rinderfleisch enthält, obwohl die Etikettierung den Verbraucher darauf nicht hinweist. Die Universität Göttingen arbeitet derzeit fieberhaft an einer BSE-Untersuchungsmethode am lebenden Rind. Bio- und Ökokost verzeichnet unterdessen Rekordumsätze.

10. Februar
Berlin und Brandenburg melden Rückgang des Rindfleischabsatzes von 80 bis 90 Prozent!

11. Februar
Angesichts der Folgekosten der Rinderseuche BSE hat Bauernpräsident Gerd Sonnleitner (Lobbyist der Bauern und Tötungsindustrie) eine Erhöhung der Mehrwertsteuer auf Lebensmittel angeregt.

13. Februar
Die Europäische Union will gegen den verheerenden Markteinbruch weitere 1,2 Millionen Rinder in Europa vorsorglich aufkaufen und zum Schlachhof bringen. Die Tötung von 1,8 Millionen Rindern ist bereits beschlossene Sache.

15. Februar
Bundesministerin Künast ist nicht bereit, die europäischen Planungen aus Brüssel zu einer zweiten Massentötung zur "Marktbereinigung" hinzunehmen. Auch innerhalb der Republik streiten Bund und Länder um die Kostenteilung der BSE-Krise.

17. Februar
In Dresden demonstrieren etwa 3.000 Landwirte gegen die Vernichtung ganzer Rinderherden.

18. Februar
Moskaus Bürgermeister Jurij Luschkow und der Bayerische Ministerpräsident Edmund Stoiber sind sich einig: Trotz BSE, will der Russe 250.000 Rinder aus Bayern exportieren. Luschkow glaubt an die Reinheit der bayerischen Wiederkäuer. Das Geschäft wird in den russischen Zeitungen heftigst kritisiert.

19. Februar
Der Deutsche Tierschutzbund hat Anzeige gegen Verbraucherschutzministerin Künast gestellt. Er will die gesund befundenen Tiere wieder in die Nahrungskette einfügen und nicht vernichtet sehen. Unterdessen teilte Künast mit, einen Teil des Fleisches in das hunger leidende Nordkorea liefern zu wollen, sofern das Land eine gerechte Verteilung garantiere. In Bayern werden zwei neue BSE-Fälle bestätigt. Damit steigt die Zahl der bayerischen BSE-Fälle auf elf, die der deutschen auf 32.

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Mehr Informationen gibt es unter www.rki.de

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