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UpDate: 13.11.2013

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CHEERLEADING
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Teil 2

SPASS + ANFEUERN bei SPIELEN und WETTKÄMPFEN
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Geschichte
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Alles begann 1898 an der Universität von Minnesota bei einem Footballspiel. Die Legende besagt, dass der Student Johnny Campbell sein Team in einer verzweifelten Lage sah und so suchte er nach einem Weg sein Team zu unterstützen und die müde gewordenen Spieler wieder zu animieren. Er stand auf und zettelte einen Schlachtruf nach dem anderen an. Nicht all zu weit danach schlug er vor, eine Truppe von 6 Männern zu bilden die dann fortan  als “yell captains” (Einheizer) fungierten. Und so wurde das  1. Cheerleading- team ins Leben gerufen.

Eigentlich war Cheerleading ein reine Männerangelegenheit. In den Zwanziger Jahren traten erstmals Mädchen den Teams bei und befanden sich bald auf dem Vormarsch in den meisten Cheerteams.

Da man mehr und mehr auf Tänze und Akrobatik Wert legte, realisierten die Männer schnell, dass es wesentlich leichter war, ein Mädchen in die Luft zu stemmen oder an die Spitze ihrer Pyramiden zu stellen.

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An der Oregon State University entwickelte man dann auch das Flash-Card Cheering, wobei man mit Hilfe grosser farbiger quadratischer Kartons Schriftzüge oder Cheers zusammen baute.

Erst in den 20er Jahren kamen die ersten Mädchen in die Teams. Sie brachten Tanz und Bewegung in das Cheerleading. Und in den 30er Jahren trugen sie die ersten bunten Pompons an ihren Armen.

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Zwanzig Jahre später wollte jedes amerikanische Girl dabei sein. Es war trendy, einer Cheerleader-Truppe anzugehören, und die Girls waren stolz auf Uniform und Pompons. In den folgenden 30 Jahren entwickelte sich das Cheerleading zur einer Sportart, für die seit 1978 richtige Meisterschaften veranstaltet werden. Mehr und mehr Anerkennung bekamen die professionellen Einheizer für ihre Leistung. In Amerika gibt es heute keinen Football mehr ohne Cheerleading.

1948 fand das 1. Cheerleadercamp statt. Lawrence “Herkie” Herkimer (herkie jump nach ihm benannt) war der Initiator dieses Camps und gründete auch bald darauf die NCA (National Cheerleading Association), welche bis heute existiert und Camps & Wettbewerbe organisiert.

Seinen Höhepunkt erreichte das Cheerleading in den 50er Jahren. Man fand es trendy ein Cheerleader zu sein. Zu dieser Zeit war es typisch Amerikanisch als Teenage Mädchen ein Cheerleader zu sein, sein Team anzufeuern und die Uniform zu tragen. Da man als 'IN' galt, wenn man ein Cheerleader war, brauchte man oftmals nur ein schönes Lächeln, um in ein Team zu kommen.

Heutzutage hat sich dies relativiert und man ist wieder auf dem Boden angekommen. Nun nachdem Cheerleading fest in der Amerikanischen Tradition verwurzelt ist und auch als Sport Anerkennung gefunden hat, ist das Cheerleading auf dem Vormarsch auch ausserhalb der USA. Täglich finden weltweit mehr und mehr Mädchen Gefallen am Cheerleading und es formen sich immer mehr Squads in allen Bereichen des Sports. Man wird nicht automatisch abgestempelt als Partygirl oder Puschelgirl, sondern man toleriert die sportlichen Höchstleistungen.

Aber nicht nur in Amerika, sondern auch bei uns gibt es seit den 70er Jahren American Football. Und wo American Football gespielt wird, da "cheeren" auch die Girls oder Boys. Als erste deutsche Cheerleader-Truppe wurde die "Düsseldorfer Pantherettes" gegründet. Schnell fanden sich in fast jeder grossen Stadt Cheerleader zusammen. Heute gibt es über 400 Truppen in Deutschland.

Sie "cheeren" für einen bestimmten Verein oder werden für besondere Feste gebucht. Seit 1992 werden jedes Jahr Deutsche Meisterschaften durchgeführt. Auf dem Weg dahin sind auch die Snow Cats, die Cheerleader-Truppe des Football-Teams Wild Huskies aus Hamburg. In diesem Jahr konnten sie bei den Hamburger Cheerleader-Meisterschaften bereits den zweiten Platz belegen. Melanie Plambeck war als eine der Snow Cats dabei und plauderte mit uns über ihr Cheerleader-Leben.

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Der Sport

Cheerleading ist als eigenständiger Sport in vielen anderen Ländern schon lange anerkannt und sehr beliebt. In den letzten zehn Jahren ist die Zahl der Squads und der Aktiven auch in Deutschland stetig gestiegen. So wie bei den Football-Teams Frankfurt Galaxy, Rhein Fire und Berlin Thunder, sind Cheerleader von den Seitenlinien der verschiedensten Sportarten nicht mehr wegzudenken. Cheerleader sind für ihren Verein aber auch repräsentativ tätig.

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Zu vielen Anlässen werden immer häufiger Cheerleradersquads gebucht. Das hilft dem Sport, sich in der Öffentlichkeit zu etablieren und Bekanntheit und damit auch Akzeptanz zu erlangen. Das Cheerleading vereint verschiedenste Elemente zu einem neuen Ganzen. Angefangen bei den Motions (Armbewegungen) über Dance (Tanz), Tumbling (Bodenturnen), Stunts (Pyramiden) und Jumps (Sprüngen) zu den Sidelines und Cheers, den Ausrufen also, die die Fans zu einem „geordneten“ Anfeuern ihres Teams führen sollen.

Das auffälligste Merkmal der Cheerleader sind dabei die Pompons, im Volksmund auch Wuschel genannt, die neben der typischen Uniform, wie sie an den amerikanischen Colleges üblich ist, den Cheerleader ausmachen.

Cheerleader ist ein geschlechtsneutraler Begriff und meint sowohl Mädchen und Jungen als auch Damen und Herren, die diesen Sport ausüben.

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Football-Fan Jasmin
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Pop-Star Jasmin Wagner, geb. 1980, durfte als  Gast-Cheerleaderin im berühmten Team der San Francisco 49er vor 65.000 Fans auftreten: "Das war mein Traum."

Jasmin war Anfang 1999 in den USA für drei Monate auf einem College und nahm Unterricht in Fechten, Gitarre, Mathematik, Esoterik.

Blümchen (so ihr Spitzname bis Anfang 2001) war mit dreizehneinhalb Jahren zum Cheerleading gekommen, als die Trainerin der "Blue Angels" Nachwuchs suchte. Zuerst war sie Mitglied der "Blue Devils" (Jung-Cheerleader).

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Kleines Wörterbuch
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Cheers, Chants, Jumps und Kicks ...
Cheerleader benutzen eine ganze Reihe von Techniken:

Chants sind Sprechgesänge, die aus wenigen Worten bestehen und mehrmals -am besten mit Publikumsunterstützung- wiederholt werden. ("Go, go, get up, get up and go!").

Cheers hingegen sind längere Reime, die durch Tanzbewegungen unterstützt werden. In ihnen wird - meist in einer Spielpause - eine kleine Geschichte erzählt.

Sehr typisch für den Sport sind auch die Kicks - Beinehochwerfen in jeder Variante. Es gibt den Herbie-Kick, den Knee-Kick und den Side-Kick. Sie werden auch gerne in Reihe als Kickline getanzt.

Ähnlich werden Sprünge eingesetzt - die Jumps. Möglichst hoch sollen sie sein und am besten synchron in der Gruppe ausgeführt. Zusammen mit anderen turnerischen Techniken wie Flickflack oder Spagat erfordern die Jumps viel Training.

Dies gilt auch für die spektakulärste Figur des Cheerleadings: die Pyramide. Sie darf aus Sicherheitsgründen höchstens zweieinhalb Personen hoch sein, das heisst, die Gesamthöhe liegt unterhalb von drei übereinander gestellten Körperlängen. Die Base, die untenstehenden Sportler, bestehen in gemischten Teams aus Männern. Oben stehen die Mounter, sie sind die Leichtgewichte einer Mannschaft. Zu einer Mannschaft gehören ausserdem Sportler, die für die Sicherheit zuständig sind. Sie stellen sich hinter der Pyramide auf, um Stürze abzufangen, falls der Aufbau zusammenbricht.

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Cheerleader ABC

Base:
Die Base ist die Person im Stunt oder der Pyramide, die unten steht und auf den Händen, den Schultern, den Beinen oder dem Rücken hält. (Auch die Basis!)

Cradle:
Um die Top von einem Stunt einer Pyramide wieder herunter zu holen benutzt man im Cheerleading die Cradel. Dabei wird die Top ein wenig in die Luft geworfen und von mindestens drei Bases sanft wieder aufgefangen.

Cheer:
Cheers sind eine Kombination aus Worten und Bewegungen, die eine Länge von 4 bis zu 20 Zeilen haben und nur einmal aufgeführt werden.

Dance:
Mit dem Tanzen, auch während der Halbzeit machen die Cheerleader Stimmung und bringen ihre Freude am Sport zum Ausdruck. Gerade auf Meisterschaften werden längere Sequenzen getanzt, während eines Spieles "tanzen" Cheerleader ihre sogenannten Filler.

Filler:
Filler sind wenige Takte Tanzbewegung, die ständig wiederholt werden und so ziemlich auf jede Musik anzuwenden sind.

Jumps:
Jumps sind Sprünge, die die Cheerleader vor, nach oder während eines Cheers oder Sidelines ausführen. Auch hier gibt es bestimmte Jumps, die in einer ganz bestimmten Art und Weise ausgeführt werden müssen. Diese Sprünge sind der Ausdruck für Begeisterung und Freude.

Motion:
Motions werden die Bewegungen und die Haltung der Arme bei Cheers, Sidelines und Tänzen genannt. Es gibt

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bestimmte Motions, die immer wieder auftauchen und in einer bestimmten Weise ausgeführt werden müssen. Eine exakte Ausführung mit Spannung ist für die Jury (bei Meisterschaften) wichtig.

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Pompon: Die Pompons werden gerne auch Puschel oder Wuschel genannt, die aus Metallfolie oder Plastik hergestellt werden. Der Pompon gehört zum Cheerleader, wie das Pad zum Footballer. Poms werden zum Tanzen oder bei Cheers und Sidelines eingesetzt.

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Pyramide:
Pyramiden werden die Turmbauten genannt, die alle Cheerleader des Squads einschliessen. Bei Pyramiden klettern die Mädchen übereinander oder werden in die Luft gehoben.

Sharpness:
Die Motions sollen sharp ausgeführt werden, d.h. sie sollen auf direktem Weg von der einen in die andere Position wechseln, und wenn sie dort angekommen sind auch gehalten werden. Dafür ist es wichtig so schnell wie möglich dort anzukommen.

Sideline:
Sidelines oder auch Chants sind kurze Anfeuerungsrufe, kombiniert mit Bewegungen, deren Ablauf beliebig oft wiederholt wird. Sidelines sollen das Publikum zum Anfeuern des Teams bewegen.

Spirit:
Spirit ist das Gefühl, das durchs Cheerleading entwickelt wird und welches von innen zur perfekten Ausstrahlung eines Cheerleaders führt. Spirit bedeutet Spass, Ehrgeiz und Ausstrahlung. Als Kombination sollen sie den Zuschauer mitreissen.

Spotter:
Die Verletzungsgefahr bei Pyramiden und Stunts ist relativ hoch und es kann leider auch mal vorkommen, dass eine Pyramide zusammenbricht oder ein Cheerleader abstürzt. Dann treten die Spotter in Aktion. Sie stützen die Pyramide ab oder fangen den stürzenden Cheerleader auf. Spotter dürfen nicht beim Aufbau helfen.

Stunt:
Ein Stunt wird immer nur von 2-5 Cheerleadern eines Squads ausgeführt und kann ein Teil einer Pyramide werden.

Squad:
Squad ist der Name für ein Team bzw. der amerikanische Begriff für Gruppe. Ein Cheerleadersquad ist eine Gruppe von Mädchen und Jungen (bei Mixed-Teams), die ihr Team (Football, Fussball, Eishockey, Basketball,...) anfeuern.

Top/Flyer:
Diejenige Person, die von der Base getragen wird und die Spitze eines Stunts oder einer Pyramide ist.

Tumbling:
Hierzu zählen Elemente aus dem Bodenturnen wie zum Beispiel: Rad, Radwende, FlikFlak, Bogengang, Salto, ...

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Links
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AFBÖ Cheerleader (Cheerleading in Österreich)
Cheerleader-Magazin "Girls United" / cheerleading.de (Deutschland)
AmericanCheerleader.com (USA)
cheerleader.ch (Cheerleader Dance School, Schweiz)
cheerleader.org / cheerleader.org/galaxy.html
Cheerleader Gruppe Karlsruhe
Die Spirit Fairies sind die Cheerleader von Tennis Borussia Berlin
AFVD - American Football Verband Deutschland e.V.
pyromaniacs-cheerleader.de
red-poison-cheerleader.net
rhein-fire.de (Rhein Fire)
Ossi's Football Links: NFLE: Cheerleader
Cheerleader Central:cheerleader.com
The Cheerleading Page: personal.umich.edu/~hdichter/cheer.html
PomPoms: pompoms.iinet.net.au/catalog.htm
Cheerleader-Kinder: powayusd.sdcoe.k12.ca.us/lfoote/kidsguide/Cheerleading.htm
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