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UpDate: 10.01.2017

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PAUL HARDCASTLE

USA - HAWAII

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DATEN
Einwohner (01.04.2010): 1.360.301
Einwohner (2009): 1.295.178
Einwohner (2005): 1.275.194
Einwohner (2003): 1.257.608
Einwohner (2002): 1.244.898
Einwohner (1994): 1.160.000
Ew. 198,5 pro sq mi. (2005)
Fläche 28.313 km2 (2010)
ohner  16.705 km2 (2005)
Fläche 10.931 sq mi. (Rank 43, USA, 2005)
Hauptstadt Honolulu (auf Ohau)
San Francisco - Hawaii: 2.397 US-Meilen

Kurz-Info 1800-1893 Königreich, 1894 Republik, 1898 Bundesterritorium, seit 1959 50.Bundesstaat der USA, mehr...

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BILD VON HAWAII

Die Inselgruppe im Nordpazifik besteht aus acht vulkanischen Inseln. Die grösste, die dem Archipel seinen Namen gab, ist Hawaii, auch Big Island genannt. Hauptattraktion ist der Vulkan Kilauea. Er ist der einzige Vulkan weltweit, an dem Lavaströme aus der Nähe besichtigt werden können.

Hula-Hula-Mädchen, die im Hawaii-Hemd unter Kokospalmen tanzen - die Katalog Klischees sorgen in Europa für ein diffuses Bild von Hawaii. Zum Glück ist die Wirklichkeit auf der zu den USA gehörenden Inselgruppe im Nordpazifik eine andere. Das typische Hawaii gibt es ohnehin nicht, schliesslich sieht es auf jeder der acht grösseren Inseln - zusammen ungefähr so gross wie Schleswig Holstein - anders aus. Da ist zum Beispiel Oahu mit der turbulenten Hauptstadt Honolulu, da ist das Garten-Eiland Kauai und da ist die grösste Insel, die der Gruppe den Namen gab: Hawaii, auch Big Island genannt.

"Kein fremdes Land auf der ganzen Welt hat den gleichen tiefen, starken Charme wie dieses, kein anderes Land könnte mich so sehnsuchtsvoll und flehentlich verfolgen, schlafend und wachend, ein halbes Leben lang, wie es dieses getan hat", schwärmt der amerikanische Schriftsteller Mark Twain über Hawaii. Besonders Big Island mit seinen aktiven Vulkanen hatte es ihm angetan: "Überall sprudelten Fontänen. Sie kochten und husteten und blubberten und versprühten Girlanden aus rotem Feuer drei bis fünf Meter hoch in die Luft, begleitet von Schauern blitzender Funken." So beschrieb er 1866 mit Begeisterung einen Spalt-Ausbruch am Mauna Loa.

Dieser Berg ist mit 4.169 Metern über dem Meer einer der höchsten der Inselgruppe. Nur der Mauna Kea ist noch höher: 4.205 Meter (vom Meeresgrund bis zur Spitze misst er 10.205 Meter). Rechnet man die 6.000 Meter unter Wasser hinzu, ist Mauna Kea sogar der grösste Berg der Welt. Der Kilauea im Inselsüden ist mit 1.243 Metern zwar um einiges kleiner, aber dennoch die grösste Attraktion der Insel: Er ist seit seinem Ausbruch im Januar 1983 ein Dauerbrenner, seitdem spuckt der Vulkan immer wieder Lava aus und jede Menge unangenehm nach Schwefel riechenden Dampf.

Zum Glück sind seine Eruptionen in den vergangenen Jahrzehnten nie explosionsartig erfolgt, sondern quasi in Zeitlupe. So bleibt genug Vorwarnzeit für Bewohner und Besucher. Der Kilauea ist der einzige Vulkan weltweit, an dem Lavaströme weitgehend gefahrlos aus der Nähe besichtigt werden können. Hawaiis polynesische Ureinwohner glaubten fest daran, dass unter den Vulkanen Pele zu Hause ist, die Feuergöttin. Die ständigen Ausbrüche galten als Beweis ihrer Existenz und ihres Zorns. Um sie zu besänftigen, wurden am Kraterrand des Kilauea Blumen niedergelegt. Diese Tradition hat sich bis heute gehalten.

Peles Heimstatt ist das Zentrum des Volcanoes National Park im Süden des Eilands, nicht weit entfernt von der Inselhauptstadt Hilo. Der Krater, mitten im Park gelegen, wird umrundet vom Crater Rim Drive, für den man mit dem Auto ungefähr eine Stunde benötigt. An gekennzeichneten Stellen kann man in den Krater hinabsteigen, eine Wüste aus Staub und Steinen.

Am Beginn der Rundstrasse kann man sich im Kilauea Visitor Center auf Schautafeln über das Wesen eines Vulkans informieren. Einen Zwischenstopp einlegen sollte man an den Sulphur Banks. Einige Meter unter den Besuchern stösst regelmässig Grundwasser auf die glühende, rund 1.000 Grad heisse Lava und verwandelt sich in heissen Schwefeldampf, der aus Erdspalten emporsteigt.

Nur ein paar Meter ausserhalb des Kraters beginnt eine üppige Vegetation. Für Bäume, Palmen und Sträucher bietet der fruchtbare Boden reichlich Nährstoffe. Mitten im Urwald bietet sich ein gut ausgeschilderter Rundgang durch die Unterwelt Hawaiis an: an der Thurston Lava Tube, einem kilometerlangen unterirdischen Lavatunnel. Er entstand, als dünnflüssige durch dickflüssige, kühlere Lava floss und sich ins nahe Meer ergoss. Der Tunnel erinnert an einen U-Bahn-Schacht und ist Besuchern auf einem Teilstück zugänglich.

Fährt man vom Krater auf der ausgeschilderten Chain of Craters Road oder von Hilo auf den Highways 130 und 137 zur Küste gen Süden, wird man nicht weit kommen: Beide Strassen - die eine von Westen, die andere von Osten parallel zur Küste verlaufend - enden abrupt. Und zwar genau dort, wo beim Kilauea-Ausbruch 1983 Lavabrei aus der Erde trat und sich an mehreren Stellen Meter hoch über die Strasse ergoss, um dort zu erstarren. Ein Durchkommen ist unmöglich.

Ein Trip nach Big Island wäre nicht komplett ohne Abstecher zum Green Sand Beach. Der Strand besticht gleich mit zwei Superlativen: Er ist der südlichste der USA, und er besteht aus vulkanischem Stein, der in der Sonne grün schimmert. Einziges Problem: Es gibt keine Strasse dorthin. Wer ihn sehen will, muss vom South Point rund zwei Stunden zu Fuss laufen.

Wer Big Island besuchen will, fliegt am besten von Honolulu aus. Hawaiian Airlines und Aloha Airlines starten mehrmals täglich nach Hilo. Im Reisebüro vor Ort kann man eine geführte Tagestour im Van buchen. Für selbst organisierte Touren ist ein Mietwagen unerlässlich, weil es keine öffentlichen Verkehrsmittel gibt. Möchte man die Insel von oben sehen, kann man eine Hubschrauber-Tour buchen.

Information: Hawaii Visitors and Convention Bureau

GESCHICHTE HAWAII's

Das Hawaii-Archipel wurde erstmals im Jahre 300-500 n. Chr. von Polynesiern der 4.000 Kilometern entfernten Marquesas-Inseln entdeckt und besiedelt.

Am 18.01.1778 dann entdeckte Captain James Cook *27.10.1728 [Marton, GB] - †14.02.1779 [Hawaii] auf seiner dritten Pazifikreise Hawaii für die moderne Welt und nannte die Inselgruppe "Sandwich Islands", zu Ehren des ersten Lords der britischen Admiralität. Er tauschte mit den Hawaiianern Schmuck gegen frische Vorräte. Neben Schweinen und Ziegen liess seine Mannschaft auch Geschlechtskrankheiten auf der Insel zurück, welche die Bevölkerung innerhalb von 80 Jahren von 300.000 auf 60.000 schrumpfen liess.

Als er ein Jahr später nach Hawaii zurückkehrte, landete er auf Hawaiis Big Island (10.414 qkm). Durch Zufall hatte Cook sich einen der heiligsten Plätze ausgesucht und zwar zu einem Zeitpunkt, als die Hawaiianer gerade ein Fest zu Ehren des Gottes Lono abhielten. Cook wurde für diesen Gott gehalten. Es folgten ein zweiwöchiges Fest und die Huldigung durch die Hawaiianer. Danach verliess Cook Big Island, geriet mit seinen Schiffen aber in einen Hurrikan, der starke Schäden verursachte und ihn zur Rückkehr zwang.

Die Hawaiianer waren überrascht, wie einer Gottheit so ein Missgeschick passieren konnte. Sie blieben zwar noch freundlich, aber doch deutlich ernüchtert. Diebstähle mehrten sich. Cook war darüber so verärgert, dass er am 13.02.1779 mit bewaffneten Männern an Land ging und den Häuptling gefangen nehmen wollte. Durch ein Missverständnis gerieten er und seine Leute in ein Handgemenge mit den Einheimischen. James Cook und vier seiner Männer wurden grausam niedergemetzelt.

Nach dem Tod, , von Kamehameha I., dem ersten Kriegshäuptling, der die Inseln zu einem Königreich vereint hatte, schaffte dessen Witwe 1820 die alles bestimmenden Tabus ab und öffnete das Inselreich westlichen Einflüssen. Ein Jahr später gingen die ersten weissen Missionare auf Big Island an Land. Bald waren die Inseln christianisiert, die Missionare und ihre Nachkommen übernahmen wichtige politische und wirtschaftliche Positionen im Königreich.

1898, kurz vor Beginn des Spanisch-Amerikanischen Krieges, annektierten die USA die Republik Hawaii und bauten Pearl Harbor zum strategischen Kriegshafen aus. Zuckerrohr und Ananas sind in den Folgejahren die wichtigsten Produkte des amerikanischen Hawaii, und bald brachten Dampfschiffe auch die ersten Touristen.

Im Dezember 1941 griffen japanische Bomber überraschend und ohne jegliche Vorwarnung den amerikanischen Stützpunkt Pearl Harbour auf Oahu an.

Nach einem Volksentscheid wurde Hawaii am 18.03.1959 zum 50. Bundesstaat der Vereinigten Staaten von Amerika erklärt. Im selben Jahr landete das erste Düsenflugzeug, und das Zeitalter des Massentourismus auf Hawaii begann.

1992 verwüstete der Hurrikan Iniki mit Windgeschwindigkeiten bis 280 km/h die Insel Kauai. Der Wiederaufbau zog sich über mehrere Jahre hin.

Nach einem Rückgang der Besucherzahlen Anfang der 90er-Jahre (Wirtschaftskrise) urlauben nun wieder knapp sieben Millionen Touristen auf der Insel - viele davon kommen aus Japan und anderen asiatischen Ländern.

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DAS HAWAII-HEMD

Ellery Chun erfand das Hawaii-Hemd

Honolulu - Surfer tragen sie gern, Bing Crosby und Jürgen von der Lippe auch: Hawaii-Hemden! Erfunden hat sie Ellery Chun, Vorbild war die knallbunte Kleidung der Arbeiter auf den Zuckerplantagen. Chun starb am 09. Juli 2000 im Alter von 91 Jahren in Honolulu.

Es ist vermutlich der Hauch von Freiheit, Erotik und Abenteuer, der Traum vom unberührten Inselparadies, der beim Anblick eines Hawaii-Motivs in uns erwacht.

Fest steht: Hawaiihemden sind diesen Sommer der letzte Schrei. Und das in allen Formen und Farben. Nur echt müssen sie sein, denn das Original-Hawaiihemd zeichnet sich durch ein durchgehendes Muster aus, d.h. weder Brusttasche noch Ärmel unterbrechen das hawaiianische Druckmotiv. Und das Beste ist, dass Sie das Original-Hawaiihemd jetzt bei LandsEnd bestellen können. Diesen Traum sollten Sie sich erfüllen!

Wussten Sie, dass die Weltwirtschaftskrise 1929 verantwortlich für die Geburt des Hawaiihemdes war? Nach dem so genannten "Schwarzen Freitag" schwanden auch die Umsätze der Kleidungsmanufakturen. Einige experimentierten, indem sie Hemden aus den bunt bedruckten Stoffen herstellten, die auch zur Herstellung von Kimonos verwendet wurden. 1933 produzierte der chinesische Schneider Ellery J. Chun, der am 9. Juni 2000 im Alter von 91 Jahren in Honolulu starb, 50 Muster, stellte diese in einem Schaufenster aus und verkaufte sie für 1.95 US Dollar.

Drei Jahre später liess Chun die Marke "Aloha Shirt" registrieren. Zuerst wurden die bunten Leibchen hauptsächlich auf Partys und von Urlaubern getragen, bis Unternehmen schliesslich in den 60er-Jahren ihren Angestellten erlaubten, einmal pro Woche ein Hawaiihemd im Büro zu tragen.

Mit der Ablichtung von US-Präsident Harry S. Truman im Hawaii-Hemd mit über dem Bauch spannenden Seemöven-Motiv im Life-Magazin 1951 war es geschehen: Der Triumphzug der Exotik-Mode war nicht mehr aufzuhalten.

Spätestens seit Elvis Presley in "Blue Hawaii" und Tom Selleck alias "Magnum" denkt beim Anblick eines Hawaiihemds niemand mehr an dickbäuchige Touristen mit besockten Sandalen und Kamera vor dem Bug. Männer können nämlich echt sexy in dem bunten Leibchen aussehen. Serien-Detektiv Thomas Magnum ("Magnum p.i.") demonstrierte ausserdem dem gesamten Globus, dass sich Hawaii-Hemden durchaus mit einem roten Ferrari vertragen können.

Auch hierzulande hat das bunte Shirt Anhänger gefunden. Jürgen von der Lippe machte bereits vor Jahren das bunte Shirt zu seinem Markenzeichen, deren Farbenvielfalt man jede Woche in der TV-Show "Geld oder Liebe" bestaunen darf.


NICHTKOMMERZIELLER WEBAUFTRITT VON GOMICHA.de - LEIPZIG - NÜRNBERG


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