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RUBRIK ::: RAUMFAHRT

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UpDate: 10.01.2017

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Astronomie|Raumfahrt - Raumstation ISS|MIR
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Der dritthellste "Stern" am Nachthimmel

Start der Mission am 20. November 1998

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ISS - RAUMSTATION 1998
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Schon zum Ende der russischen Raumstation 'Mir' (März 2001), hatten die USA ihren Traum, eine grosse und technisch gut ausgerüsteten Raumstation realisiert. Als der US-Kongress mit einer Mehrheitsstimme das NASA-Projekt des 21. Jahrhundert, den Bau der Internationalen Raumstation ISS zustimmte, war die finanzielle Ausstattung unterschätzt worden. Mit mehr als 15 Milliarden Dollar Budget dachte man den Aufbau der Station im Orbit der Erde zu beginnen.

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14.07.2002 • 16:30 Uhr

Golem ISS
Bringt die internationale Raumstation das Ende der bemannten Raumfahrt?

Am 25. Januar 1984 erteilt US-Präsident Ronald Reagan in seiner Rede an die Nation der NASA den Auftrag, innerhalb von zehn Jahren eine permanent bemannte Weltraumbasis zu entwickeln. 18 Jahre später ist das Multimilliarden-Dollar-Projekt ISS in ernsten Schwierigkeiten, seit die NASA gestehen musste, dass die Baukosten für den amerikanischen Teil der Station um rund fünf Milliarden Dollar über dem vom Kongress genehmigten Haushaltsplan liegen. Präsident George W. Bush verhängte einen Ausgabenbegrenzung und ließ das ISS-Programm durchleuchten.

"US Core Complete" heißt die Formel, nach der Bush das amerikanische ISS-Engagement begrenzen will. Die NASA soll eine Sparversion der ISS fertig stellen. Statt der ursprünglich geplanten sieben Astronauten hätte die Raumstation dann nur noch eine Besatzung von drei Mann. Da das eine drastische Leistungsverminderung bedeutet, sind die 15 Partner der NASA entsprechend alarmiert. (Quelle: DLF)

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Sonnensegel für die ISS

Neue Energie für die internationale Raumstation

Die US-Raumfähre „Endeavour“ ist mit einem gigantischen Sonnensegel an Bord zur ISS unterwegs. Das Shuttle startete am Freitagmorgen in Cape Canaveral in Florida. Das Sonnensegel wiegt 15 750 Kilogramm. Die 600 Millionen Dollar (rund 1,4 Milliarden Mark) teure Konstruktion soll die Internationale Raumstation mit dringend benötigtem Strom versorgen.

Die Raumfähre wird voraussichtlich am Samstag bei der Station ankommen, die sich beim Start der „Endeavour“ rund 370 Kilometer über dem Indischen Ozean befand. Die riesigen Segelteile sollen dann am Sonntag an der Raumstation befestigt werden. Die beiden gold-schimmernden Segel sind 73,15 Meter lang und 11,58 Meter breit. Damit sind sie länger als die Spannweite einer Boeing 777 und übertreffen sogar die Grösse der Raumstation.

Die neuen Sonnensegel sind dringend notwendig für das amerikanische Laboratorium „Destiny“, das die Fähre „Atlantis“ im Januar zur Station bringen wird. Doch auch jetzt schon wartet die dreiköpfige russisch-amerikanische Besatzung der Raumstation ungeduldig auf die neue Energie: Die bislang vorhandenen Sonnensegel reichen nur zur Beheizung von zwei der drei ISS-Räume aus.

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Daten und Fakten zur ISS (Stand: April 2002)

ISS heisst Internationale Raumstation - engl.  International Space Station - von Russland, die USA, Kanada, Japan und europäischen Staaten (ESA) u.a. Deutschland (DASA) entwickelt (von 1997-2002). 2005 soll sie ca. 400 km im Orbit um die Erde kreisen und sieben Astronauten Forschungsarbeit geben.

Der Vertrag zum Bau der ISS wurde 1993 unterzeichnet.

Das erste Bauteil "Zarya" (1A/R) wurde vom russischen Weltraumbahnhof Baikonur am 20.11.1998 mit einer Proton-Rakete in die stationäre Umlaufbahn geschossen. 16 Nationen beteiligen sich am Aufbau der Raumstation ISS mit 14 Modulen, die im Frühjahr 2005 fertiggestellt sein soll. Die Kosten betragen derzeit 85 Mrd. Euro (April 2002).

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Spannweite 108,6 m***
Länge 80 m
Tiefe 88 m
Rauminhalt 1.149 m³
Gewicht ca. 415 Tonnen (bei Fertigstellung)
Flughöhe ca. 400 km*
Umlaufbahn 51,6 Grad Neigung
Geschwindigkeit 29.000 km/h**
Elektr. Leistung 110 kW
Aufbauphase 1998-2003
Fertigbauteile 80
Montageflüge 46
Besatzung max 7 Personen
Erdumrundung in 90 Minuten
Kosten 200,4 Mrd DM****
*Anmerkungen:

Pulsare

*variiert zwischen 350 und 450 km. (a.A. 335 - 460 km)
**29.000 km/h sind 8,055 km/s für die Strecke München - Hamburg würde ISS nur etwa 90 sek. benötigen.
***oder auch 108 x 74 Meter
****Kosten der einzelnen Länder in Mrd DM:
USA=162,0 ; Russland=19,8 ; Japan=6,3 ; Deutschland=4,5 ; Europa=6,7 ; Brasilien=1,1
Quelle zur ISS: LVZ (Leipziger Volkszeitung, 1998)
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ISS: Ein neuer Stern am Himmel

Mit ihren riesigen Sonnensegeln ist die internationale Raumstation ISS seit Mitte Dezember  als "neuer Stern" am Himmel zu sehen. Nach Mond und Abendstern Venus ist die Raumstation nun das dritthellste Objekt am Abendhimmel.

Mit rund 28.000 Stundenkilometern umkreist die Raumstation die Erde in einer Höhe von circa 380 Kilometern. Für eine Umrundung benötigt sie 90 Minuten. Mit insgesamt 73,15 Meter Länge und über elf Meter Breite übertreffen die beiden Sonnensegel die Spannbreite einer Boeing 777. Am 14. Dezember war der künstliche Satellit erstmals in Deutschland zu sehen – zunächst im Süden, später auch über Nordrhein-Westfalen.


Raumstation ISS

In Deutschland nur am Abend zu sehen

Satelliten wie die ISS können nur dann gesichtet werden, wenn sich der Beobachter im Dunkeln befindet, der künstliche Himmelskörper dagegen im Sonnenlicht steht und dieses reflektiert. Sichtbar ist die Raumstation also nur im Morgengrauen oder in der Abenddämmerung. Tagsüber und nachts ist sie nicht zu sehen. Aufgrund der Umlaufbahn und der speziellen Bahnneigung gegenüber dem Äquator ist sie in den nächsten Wochen in Deutschland fast ausschließlich abends zu sehen, an manchen Abenden sogar zweimal.

Genaue Daten per Internet

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat eine Internetseite eingerichtet, auf der die Sichtbarkeit der ISS von jedem Fleck der Erde aus für einen Zeitraum von zehn Tagen abgefragt werden kann:
www.heavens-above.com. Hier können Sie selbst nachschauen, wo sich die ISS gerade befindet. Auf der englischsprachigen Seite müssen Sie zunächst "Selecting from our huge database" anklicken und im alphabetischen Verzeichnis Ihr Heimatland (z.B. Germany für Deutschland) wählen. Auf der nächsten Seite können Sie ihren Wohnort eingeben. In der Datenbank sind auch kleinere Orte enthalten, die Sie am besten finden, wenn Sie zuerst die nächstgrössere Stadt eingeben und dann auf "Neighbours" klicken. Dann zeigt das Programm, um wie viel Uhr sich die ISS in den nächsten Tagen über Ihrem Kopf befindet.

Die übrigen Werte in der Tabelle haben folgende Bedeutung: 
Mag steht für "Magnitude" und bezeichnet die Helligkeit von Himmelskörpern. Je niedriger der Wert in dieser Spalte, um so heller erscheint das Objekt. Der Vollmond hat z. B. einen Wert von -12,7. Alt steht für "Altitude", die Höhe des Objekts über dem Horizont in Grad. Bei 0 Grad steht das Objekt direkt am Horizont, bei 90 Grad am höchsten Punkt des Himmels. Der Winkel über dem Horizont sollte mehr als 20 Grad betragen, damit die ISS gut zu beobachten ist.

Az steht für "Azimuth" und gibt die Richtung des Himmelskörpers an.
 

Wem gehört die Internationale Raumfahrtstation ISS?

von Friedrich W. Zimmermann
 

In den USA, dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten, löst der Start der russischen Sojus-Rakete sicherlich einen Schock aus. Eine neuerliche Schlappe für die NASA, so die öffentliche Meinung. Erinnerungen werden wach: an den Sputnik - der erste Satellit am Himmel, Juri Gagarin - der erste Kosmonaut und nun Dennis Tito - der erste Tourist im Weltall. Die Russen haben noch Visionen. Die Eliten in Nordamerika haben zwar das Sponsoring und die Kommerzialisierung des Globus erfunden, aber ihr Horizont endet in 10.000 Metern über der Erde. Die Tourismusindustrie im Weltall haben nun die Russen erfunden - heimtückischer Weise mit einem Amerikaner als Reisenden.


PHOTO:
Die Sojus-Rakete vor dem Start, dpa

Der Mut fehlt

Den Verantwortlichen in der amerikanischen Politik, so scheint es, fehlt wiedereinmal der Mut. Sie denken konservativ. - Nur so lassen sich die unverblümten Versuche interpretieren, das Geschäft der Russen zu verhindern. "Wir machen unsere Grenzen dicht!", nach dem US-Prinzip:
Einfuhrstopp, Exportverbot, Embargo, Sicherheitsstandards. Nur haben die Verhinderer in den USA nicht erkannt, dass ihnen der Weltraum und die ISS nicht gehört, dass die Station nicht US-Territory ist.

Neid und Arroganz?

Ich will die verschiedenen Argumente und Meldungen der NASA in den letzten Tagen nicht infrage stellen. Mit Problemen am Bordcomputer im Weltraum treibt kein Astronaut oder Kosmonaut seine "Spielchen". Aber ein Unbehagen bleibt, wenn der unbefangene Beobachter die Argumentationskette aus dem Raumfahrtzentrum in den USA verfolgt. Anfängliche Verbote für Weltraumtouristik à la Russie bis hin zu Meldungen über gefährliches Andocken, weil der Platz schon belegt ist, lassen doch leichte Zweifel aufkommen, ob alles wirklich so stimmt. Die Meldungen aus den USA haben einen Beigeschmack von Neid und Arroganz.

Es geht um die Vorherrschaft

Würde man die Internationale Raumfahrt wirklich ernsthaft betreiben, zwischen gleichberechtigten Partnern, dann gäbe es solche Querelen nicht. Es geht nicht mehr um Dennis Tito, den ersten Touristen im Weltraum, sondern um die Vorherrschaft - im Weltraum. Die EU-Raumfahrer halten sich in dieser Frage bedeckt. Die Russen haben nicht nachgegeben; sie vertrauen auf ihr Weltraum-Konzept. Und wenn ihre gegenwärtige Mission erfolgreich beendet wird, was wir natürlich alle hoffen, dann werden neben dem Sputnik und Juri Gagarin auch der US-Bürger Dennis Tito in die Weltraumgeschichte der Russen eingehen.

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NOTIZEN
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02.11.2000: Erste Dauerbesetzung. Thoams Reiter (erster Deutscher auf der ISS). Der Aufbau ist abgeschlossen.

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Raumfahrt zwischen 1957 bis 1980 können Sie hier erleben: raumfahrtgeschichte.de
-> Raumstation: MIR
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NICHTKOMMERZIELLER WEBAUFTRITT VON GOMICHA.de - LEIPZIG - NÜRNBERG

 

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