US-Präsidenten-Wahl 2000
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USA US-Präsidenten Hawaii US-Wahl 2000
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Die Wahl des 43. Präsidenten der USA am 07.11.2000 hat ein in der Geschichte des Landes beispielloses juristisches Tauziehen um das Ergebnis zur Folge. Dabei geht es vor allem um das knappe Ergebnis im Bundesstaat Florida, weil die dortigen 25 Wahlmänner für den Sieg entscheidend sind. Ein Ende des Streits ist unabsehbar. Die folgende Chronologie zeichnet den Streit um die Präsidentschafts-Wahl nach:

08. November 2000:
Der Republikaner George W. Bush wird von US-Fernsehsendern auf Grund von Hochrechnungen zum Sieger erklärt. Der demokratische Kandidat Al Gore gratuliert ihm, zieht seinen Glückwunsch aber wenig später zurück. Grund sind Hinweise, dass der Wahlsieg Bushs in Florida nicht sicher sei.

09. November:
Die geringe Unterschied von 950 Stimmen zu Gunsten von Bush machen eine Nachzählung der Stimmen in Florida gesetzlich notwendig.

10. November:
Nach neuer Auszählung schrumpft der Vorsprung von Bush auf etwas mehr als 300 Stimmen.

11. November:
Die Republikaner beantragen ein gerichtliches Verbot der Nachzählung von Stimmen per Hand.

13. November:
Ein Bundesrichter in Miami weist den Antrag zurück.

14. November:
Ein Richter in Tallahassee bestätigt die von Floridas Innenministerin Katherine Harris bis 17 Uhr Ortszeit gesetzte Frist zur Beendigung der Nachzählung. Für das Endergebnis ihres Staates sollen nur noch Briefwahlstimmen abgewartet werden.

15. November:
Das Oberste Gericht Floridas lehnt den Antrag von Harris auf Beendigung der Handauszählung ab. Einen Tag später entscheidet es, dass im Bezirk Palm Beach weiter von Hand nachgezählt werden darf. Danach nehmen auch die Bezirke Broward und Miami-Dade die Handzählung wieder auf.

17. November:
Mitternacht ist Stichzeit für die Berücksichtigung von Briefwahlstimmen aus dem Ausland. Der Oberste Gerichtshof Floridas untersagt Harris die für kommenden Tag geplante Verkündung des Wahlsiegers und setzt für den 20. November eine Anhörung über die Streitfrage (manuelle Auszählung) an.

18. November:
Der Vorsprung von Bush wächst nach Auszählung der Stimmen der Auslandsamerikaner nach offiziellen Angaben auf 930.

21. November 2000:
Das Oberste Gericht entscheidet die Anhörung zu Gunsten Gores und ordnet die Fortsetzung der Auszählung von Hand bis spätestens 27. November an. Das Resultat muss im Endergebnis berücksichtigt werden. Die Republikaner künden weitreichende Gegenmassnahmen an.

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