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MARLENE DIETRICH
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- geb. 27.12.1901 [Berlin, Deutschland]
- gest. 06.05.1992 gegen 15:00 Uhr [Paris, Frankreich]
- eigtl. Maria Magdalena von Losch
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Die Schauspielerin Marlene Dietrich war in Paris im Alter von 91 Jahren in ihrer Wohnung gestorben. Das teilte ihr Enkel Pierre Riva mit. Die Ursache ihres Todes, der um 15:00 Uhr eintrat, wurde nicht bekannt gegeben. Sie sei "in ihrem Salon, umgeben von den Fotos ihrer Freunde an den Wänden, an einem sehr schönen Frühlingstag in Paris gestorben", erklärte Riva.

Die in Berlin geborene Schauspielerin war schon zu Lebzeiten ein Mythos. Sie gehört zu den wenigen dt. Schauspielerinnen, die Weltkarriere gemacht haben.

Aufgewachsen in einem preuss.-streng. Elternhaus wandte sich MARIA MAGDALENA DIETRICH zunächst dem Geigenstudium zu, das sie wegen einer Sehnenentzündung aufgeben musste.

Nach einem Schauspielstudium an der Max-Reinhardt-Schule und mehreren kleineren Rollen gelang der grosse Durchbruch. Wenige Stunden nach der Uraufführung machte sich die Dietrich nach Hollywood auf.

In folgenden Jahren spielte sie Hauptrollen in Welterfolgen wie "Herzen in Flammen", "Shangai-Express" und "Der grosse Bluff". Im Jahr 1939 nahm sie die amerikanische Staatsbürgerschaft an. Während des II. WK spielte sie vor US-Soldaten in Europa. "Das einzig wichtige, was ich getan habe", nannte der Star später seine Einsetze als Truppenbetreuerin. Ausserdem setzte sie sich in den USA für dt. Emigranten ein. Billy Wilder, mit dem sie nach dem Krieg "Eine auswärtige Affäre" drehte, nannte sie "eine Mutter Theresa - aber mit schöneren Beinen".

In einer zweiten Karriere als Chanson-und Liedsängerin ("Sag mir, wo die Blumen sind") eroberte sie ebenfalls ein Millionenpublikum. In "Schöner Gigolo, armer Gigolo" stand sie 1977 zum letzten mal als Gaststar vor der Kamera.

Seit Ende der 70er Jahre lebte die Dietrich völlig zurückgezogen in Paris. "Ich bin zu Tode fotografiert worden" - mit dieser Begründung pflegte die D. Journalisten abzuwimmeln.

Dennoch gibt es einige eindrucksvolle Dok. der letzten Jahre: Ein Filmportrait von Maximilian Schell etwa - in dem immerhin ihre Stimme zu hören ist oder ein (schriftlich geführtes) "Spiegel"- Interview. Zu ihrem Heimatland behielt sie bis zuletzt ein gespanntes Verhältnis.

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- alle ihre Filme
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(ARD-VIDEOTEXT vom: O6.O5.1992)
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